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DATEV einrichten

Unter Einstellungen → DATEV bereiten Sie den DATEV-Export vor: Ihre Rechnungen und Stornos gehen dann als Buchungsstapel an das DATEV Ihrer Steuerberatung, Ihre Kunden als Debitoren. Die Seite gehört zu UNENO Rechnung und erscheint für Arbeitsbereiche mit Sitz in Deutschland; der DATEV-Export ist Teil des Business-Tarifs – auch in der Testphase.

Ist der DATEV-Export eingeschaltet, führt auf einem breiten Bildschirm links eine Navigation zu den Karten der Seite: DATEV-Export, Mandant & Kontenrahmen, Erlöskonten, Debitoren und Zahlungen.

Der Schalter DATEV-Export verwenden ist standardmäßig aus – solange er aus ist, erinnert Sie nichts in UNENO an DATEV. Schalten Sie ihn ein, erscheinen die übrigen Karten der Seite; mit Änderungen speichern wird der Schalter gespeichert.

Jede Karte speichert ihre Werte zusammen – nicht jedes Feld für sich:

  • Ändern Sie einen Wert, bekommt seine Zeile einen blauen Punkt, und unten in der Karte steht zum Beispiel 1 ungespeicherte Änderung. Änderungen speichern wird aktiv; Sie sehen danach Änderungen gespeichert.
  • Verwerfen setzt die Karte auf die gespeicherten Werte zurück.
  • Nimmt UNENO einen Wert nicht an, steht der Grund rot unter dem Feld – etwa Ein Erlöskonto hat 4 Stellen. –, und nichts aus dieser Karte wird gespeichert, bis alles stimmt.
  • Verlassen Sie die Seite mit ungespeicherten Änderungen über einen Link, fragt UNENO Ungespeicherte Änderungen verwerfen? – mit Weiter bearbeiten bleiben Sie, mit Verwerfen und verlassen gehen die Änderungen verloren.

Unter dem Schalter sagt Ihnen ein Hinweis, ob alles bereit ist – grün, wenn alles da ist, gelb, wenn noch etwas fehlt:

  • Bereit für den DATEV-Export – Sie können exportieren.
  • Für den DATEV-Export fehlt noch – mit jedem fehlenden Punkt, etwa Tragen Sie Ihre Beraternummer ein. Bis alles da ist, lässt sich das Format DATEV im Export nicht wählen.
  • Bitte prüfen – was ungewöhnlich aussieht, aber richtig sein kann, zum Beispiel ein Bankkonto aus dem anderen Kontenrahmen. Ein Hinweis, der nichts sperrt.

Enthalten Ihre Rechnungsnummern Zeichen, die DATEV in einer Belegnummer nicht annimmt – etwa ein Leerzeichen, einen Punkt, einen Unterstrich oder einen Umlaut –, steht dort ebenfalls ein Hinweis. Der Export ersetzt sie durch „-“ (Umlaute schreibt er aus, „ä“ wird „ae“); Ihre Nummernkreise ändern Sie dafür nicht.

EinstellungVoreingestelltWas sie bewirkt
Beraternummer–Die Nummer Ihrer Steuerberatung bei DATEV (1001 bis 9999999).
Mandantennummer–Ihre Mandantennummer bei Ihrer Steuerberatung (1 bis 99999).
KontenrahmenSKR03SKR03 oder SKR04 – der Standardkontenrahmen, in dem Ihre Steuerberatung Ihre Bücher führt. Er bestimmt die Standardkonten unten.
Sachkontenlänge4Wie viele Stellen ein Sachkonto hat (4 bis 8). Debitorenkonten haben eine Stelle mehr.
Beginn des WirtschaftsjahresJanuarDer Monat, in dem Ihr Wirtschaftsjahr beginnt. Ein Export umfasst immer nur ein Wirtschaftsjahr.

Berater- und Mandantennummer stehen im Kopf jeder DATEV-Datei; ohne sie nimmt DATEV den Import nicht an.

Jeder Steuersatz bucht auf ein Erlöskonto. Die Karte zeigt Ihre Steuersätze mit dem Standardkonto Ihres Kontenrahmens:

SteuersatzSKR03SKR04
19 %84004400
7 %83004300
0 % – Innergemeinschaftliche Lieferung81254125
0 % – Ausfuhrlieferung81204120
0 % – Reverse Charge83364336
0 % – Nicht im Inland steuerbar83384338
0 % – Steuerfrei81004100
Als Kleinunternehmer (§ 19 UStG): jeder Satz81954185

Bei einer Sachkontenlänge über 4 werden die Konten mit Nullen verlängert, so wie DATEV es tut – aus 8400 wird bei 5 Stellen 84000.

  • Ein eigenes Konto tragen Sie im Feld des Steuersatzes ein – mit so vielen Stellen, wie die Sachkontenlänge sagt. Leeren Sie das Feld, gilt wieder das Standardkonto.
  • Ein Satz ohne Standardkonto – etwa der Nullsatz ohne Grund oder ein Sondersatz, den Sie selbst angelegt haben – zeigt Kein Standardkonto – bitte eintragen. Ohne Konto kann der Export nicht laufen; die Seite Steuersätze weist Sie darauf hin, solange Sie DATEV nutzen.
  • Wechseln Sie den Kontenrahmen, wechseln die Standardkonten mit. Konten, die Sie selbst eingetragen haben, bleiben.
EinstellungVoreingestelltWas sie bewirkt
DebitorenkontenEin Debitor je KundeEin Debitor je Kunde: Jeder Kunde bekommt ein eigenes Debitorenkonto, und Ihre Steuerberatung sieht die offenen Posten je Kunde. Ein Sammeldebitor: Alle Rechnungen buchen auf ein Konto.
Sammeldebitor10000Das Konto für alle Rechnungen, wenn Sie einen Sammeldebitor nutzen – eine Stelle mehr als die Sachkontenlänge.

Mit Ein Debitor je Kunde gilt:

  • Die Nummer kommt mit dem ersten Export. Ein Kunde ohne Debitorenkonto bekommt die nächste freie Nummer – bei Sachkontenlänge 4 ab 10000 – und behält sie. Eine vergebene Nummer wird nie an einen anderen Kunden weitergegeben.

  • Beim Kunden sehen und ändern: Beim Bearbeiten eines Kunden steht sie unter Einstellungen als DATEV-Debitorenkonto; in der Übersicht des Kunden sehen Sie sie bei den Kundendaten als DATEV-Konto. Ändern Sie sie nur in Absprache mit Ihrer Steuerberatung.

  • Der Export enthält die Kunden seiner Buchungen als Debitoren – Name, Rechnungsadresse, USt-IdNr., E-Mail, Telefon und Kundennummer, so wie sie heute beim Kunden stehen. Mit einem Sammeldebitor entfällt diese Datei.

EinstellungVoreingestelltWas sie bewirkt
Zahlungen mitbuchenausAuch Ihre erfassten Zahlungen exportieren. Eine Zahlung wird auf ihre Rechnungsnummer gebucht – so gleicht DATEV den offenen Posten der Rechnung aus.
Bankkonto1200 (SKR03) bzw. 1800 (SKR04)Das Konto, auf das Zahlungen gebucht werden. Bis Sie ein eigenes eintragen, folgt es Ihrem Kontenrahmen.

Warum standardmäßig aus? Die meisten Steuerberatungen buchen Ihre Zahlungen aus dem Kontoauszug. Exportieren Sie sie zusätzlich, wären sie doppelt gebucht. Schalten Sie Zahlungen mitbuchen nur ein, wenn Ihre Steuerberatung das so möchte.

Tragen Sie das Bankkonto des anderen Kontenrahmens ein – etwa 1800 im SKR03, wo es kein Bankkonto ist –, steht das unter dem Schalter bei Bitte prüfen.